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Kommentar zu den
Internationalen Volleyballregeln
(Stand: 13.05.2009)

Inhaltsverzeichnis

zu Regel 1

Spielfläche

zu Regel 2

Netz und Pfosten

zu Regel 3

Bälle

zu Regel 4

Mannschaften

zu Regel 5

Mannschaftsführung

zu Regel 6

Punkt-, Satz und Spielgewinn

zu Regel 7

Aufbau des Spiels

zu Regel 8

Spielsituationen

zu Regel 9

Das Spielen des Balles

zu Regel 10

Ball am Netz

zu Regel 11

Spieler am Netz

zu Regel 12

Aufschlag

zu Regel 13

Angriffsschlag

zu Regel 14

Block

zu Regel 15

Reguläre Spielunterbrechungen

zu Regel 16

Spielverzögerungen

zu Regel 17

Spielunterbrechungen in Ausnahmefällen

zu Regel 18

Pausen und Seitenwechsel

zu Regel 19

Der Libero

zu Regel 20

Anforderungen an das Verhalten

zu Regel 21

Unkorrektes Verhalten und Sanktionen

zu Regel 22

Das Schiedsgericht und Verfahrensweisen

zu Regel 23

Erster Schiedsrichter

zu Regel 24

Zweiter Schiedsrichter

 

 


Generelle Dinge zur Zusammenarbeit zwischen 1. + 2. Schiedsrichter


Spielerpass-Kontrolle


Pokalspiele


Relegationsspiele


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zu Regel 1: Spielfläche

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zu 1.1

Zur Sicherheit der Spieler soll die 3 m breite Freizone sein. Daher muss darauf geachtet werden, dass in dieser Freizone um das Spielfeld herum alle unnötigen Gegenstände (Kästen , Taschen usw.) zur Seite geräumt werden. Die Spielklasse, für die die Halle zugelassen ist, kann beim Landesverband nachgefragt werden.



zu 1.2

Für die Prüfung, ob die Spielfeldoberfläche einwandfrei ist, ist vor und während des Spieles der 1.Schiedsrichter zuständig.



zu 1.3

Bei Spielfeldmarkierungen, die nur als schmale Linien vorhanden sind, muss das Spielfeld mit 5 cm breitem Klebeband (z.B. Paketklebeband) abgeklebt werden.



zu 1.4

Die einzelnen Zonen des "Spielortes" haben an Bedeutung gewonnen, da der Trainer sich in der Freizone bewegen darf (nicht aber in der 3 m breiten Auswechselzone).



zu 1.5

Wenn es in der Sporthalle tatsächlich kalt ist (unter 10* C) und die Mannschaften sich nicht in der Lage fühlen zu spielen, soll der Spieltag verschoben werden (Eintrag im Spielberichtsbogen und Meldung an den Staffelleiter). Hierbei sind nur gemessene Werte aussagekräftig! Mit "gefühlten" Werten ist vorsichtig umzugehen.



zu 1.6

Da bei Beleuchtungswerten der Nachweis kaum zu führen ist, bleibt nur der Eintrag im Spielberichtsbogen.
Bei Verletzungsgefahr ist das Spiel sofort abzubrechen bzw. erst gar nicht anzufangen.
Nässe und ein zu glatter Fußboden stellen auch eine große Gefahr dar (Staffelleitermeldung und Eintrag im Spielberichtsbogen).



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zu Regel 2: Netz und Pfosten

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zu 2.1

Die Netzhöhe sollte immer gemessen und nicht gefühlt werden!



zu 2.2

Stahlseile und auch Seile aus anderem Material sind zugelassen (z.B. ein Kevlar-Seil).
(Prüfzeichen an der Netzanlage beachten, DVV - Prüfzeichen)



zu 2.3 ff.

Die Seitenbänder sind meist die "Haltetaschen" der Antennen. Es ist also wichtig, dass sie über der Seitenlinie sind. Teilbare Antennen sind nicht zulässig! Die Antennen müssen auf gegenüberliegenden Seiten des Netzes angebracht sein.



zu 2.5

Geht vom Netzpfosten eine Verletzungsgefahr aus, ist dieser Mangel sofort zu beseitigen.

Netzhöhen:

männlich

weiblich

Aktive

2,43 m

2,24 m

Seniorinnen 1

 

2,24 m

Seniorinnen 2 und 3

 

2,20 m

Senioren 1

2,43 m

 

Senioren 2 und 3

2,40 m

 

Senioren 4

2,35 m

 

 

Jugend A

2,43 m

2,24 m

Jugend B

2,35 m

2,24 m

Jugend C

2,24 m

2,20 m

Jugend D

2,15 m

2,15 m

Jugend E

2,10 m

2,10 m



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zu Regel 3: Bälle

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zu 3.1

Der Ball muss das DVV-Prüfzeichen (I) oder das Internationale Prüfzeichen besitzen!


Ob der Ball rund ist, lässt sich prüfen, indem man den Ball auf den Boden legt und dreht, das Ventil muss dabei nach oben zeigen. "Eiert" er nicht, ist er o.k. Der Balldruck ist mit einem Manometer (ca.13,- €) zu prüfen (0,3 - 0,32 bar).


In der Bundesliga, Regionalliga, Oberliga, Verbandsliga und Landesliga ist der Spielball vorgeschrieben.


In der Praxis kann es vorkommen, dass eine Mannschaft mit einem bunten Ball und die andere Mannschaft mit einem weißen Ball spielen möchte.
Die Gastgeber-Mannschaft stellt den Spielball. Ob weiß oder bunt entscheidet also der Gastgeber (sofern nicht ein bestimmter Ball vorgeschrieben ist).
Diese Endscheidung ist vor dem Spiel, zu Beginn der Einspielzeit mitzuteilen.


Generell liegt die Endscheidung, mit welchem Ball gespielt wird, beim 1. Schiedsrichter (bezüglich der Beschaffenheit des Balles).



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zu Regel 4: Mannschaften

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zu 4.1

Zu einer Mannschaft gehören 12 Spieler (inklusive Liberos) und 4 weitere Personen (Trainer, Trainerassistent, Physiotherapeut und Arzt).
Der Mannschaftskapitän ist auf dem Spielberichtsbogen einzukreisen.


Die Liberos sind auf dem Spielberichtsbogen in die vorgesehene Extra-Spalte einzutragen.
In diese Extra-Spalte gehört natürlich auch die Pass- und die Trikotnummer. Außerdem sind sie in der normalen Mannschaftsliste auch noch einzutragen! (Die Liberos stehen also zwei Mal auf dem Spielberichtsbogen)



zu 4.2

Die Auswechsel-Spieler müssen während des Spiels auf der Bank sitzen oder sich auf der Aufwärmfläche aufhalten.
Dieser Bereich-Aufwärmfläche befindet sich neben der Mannschaftsbank, leicht nach hinten versetzt. Hier dürfen sich die Auswechsel-Spieler aufhalten und sich bewegen/warmhalten (ohne Ball).


Der Trainer darf sich in der Freizone, vor der Mannschaftsbank bis hin zur Aufwärmfläche, bewegen und dabei coachen.
Wichtig ist also, dass die Mannschaftsbank an der richtigen Stelle steht! Gegenüber dem 1.Schiedsrichter und außerhalb der 3 m breiten Vorderzone/Auswechselzone.


Jeder Schiedsrichter sollte sich in seinem Regelheft die Abbildung 1 -Spielfläche- durch einen "Reiter" markieren!



zu 4.3

Im DVV-Bereich ist eine Nummerierung von 1 bis 99 erlaubt.
Die Größe der Nummern (Rücken 20 cm, Brust 15 cm) ist neu, alte Trikots können aber noch aufgetragen werden.
Die Einheitlichkeit der Trikots hat an Bedeutung gewonnen, damit der Libero (andersfarbiges Trikot) besser zu erkennen ist. (Abweichungen sind im Spielberichtsbogen einzutragen.)



zu 4.4

Der 1. Schiedsrichter kann einem Spieler erlauben, barfuß zu spielen. (kommt selten vor)



zu 4.5

Der 1. Schiedsrichter muss unbedingt darauf achten, dass sich die Spieler durch Ketten, Ringe und Piercings nicht verletzen können. (z.B. im Netz hängen bleiben)
Abnehmen oder abkleben ist möglich.
Achtung: Haftungsfragen!



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zu Regel 5: Mannschaftsführung

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zu 5.1

Der Mannschafts-Kapitän lost vor dem Spiel aus (und nicht der Trainer). Dadurch kennt der 1. Schiedsrichter die beiden Kapitäne und kann ihnen noch Dinge mitteilen, die für das Spiel wichtig sind (z.B. Fair Play).


Während des Spieles ist nur der Kapitän Ansprechpartner des 1. Schiedsrichters. Diskussionen mit einem Spieler oder dem Trainer kann man sofort stoppen, indem man auf den Kapitän verweist.
Fragen an das Schiedsgericht sind mit der gebotenen Freundlichkeit und Zurückhaltung zu stellen.



zu 5.2

Der Trainer hat vor dem Spiel den Spielberichtsbogen zu kontrollieren (Spielernummern usw.) und zu unterschreiben. Als praktisch erwiesen hat sich, die Trikotnummern in der Passmappe zu hinterlegen.


Vor jedem Satz bestimmt der Trainer die Aufstellung seiner Mannschaft und gibt je nach Liga das Aufstellungsblatt dem 2. Schiedsrichter.
Praxis in unteren Ligen: Die aufgebende Mannschaft stellt sich als erste auf. Ihre Rotationsfolge wird dem Schreiber durch den 2. Schiedsrichter angesagt . Danach folgt die annehmende Mannschaft.


Der Trainer darf das Spiel nicht stören!


Störend ist, wenn der Trainer bei der Angabe direkt am Spielfeldrand steht. Eine Angabe, die die Außenlinie noch treffen würde, könnte vorher den Trainer treffen; es ist aber auch möglich, dass der Trainer die Sicht des 2. Schiedsrichters behindert.


Störungen / Beeinträchtigungen durch den Trainer sind nicht erlaubt > Fehler!



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zu Regel 6: Punkt-, Satz- und Spielgewinn

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Zu 6.

Neue Zählweise ab 1. 7. 1999


Alle Sätze werden nun nach dem Rally-Point-System gespielt.
Das heißt, jeder Fehler zählt als Punkt (ausgenommen natürlich die durch Handzeichen des Schiedsrichters kenntlich gemachten Doppelfehler) mit folgenden Auswirkungen:
- Die aufgebende Mannschaft erhält einen Punkt und gibt weiter auf.
- Die annehmende Mannschaft gewinnt das Aufgaberecht und erhält einen Punkt.


Alle Sätze, mit Ausnahme des "letzten entscheidenden Satzes" werden von der Mannschaft gewonnen, die als erste 25 Punkte erreicht hat, wobei aber mindestens 2 Punkte Differenz bestehen müssen. Ansonsten wird solange weitergespielt, bis diese 2 Punkte Differenz erreicht sind.


Letzter und entscheidender Satz ("5."):


In fast allen Spielklassen, wo ein Gewinner ermittelt wird, wird bei Gleichstand der Sätze der letzte Satz als Tie-Break nach dem Rally-Point-System gespielt.
Gewinner dieses Satzes ist die Mannschaft , die als erste 15 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens 2 Punkten erreicht. Auch in diesem entscheidenden Satz gibt es keine Punktebegrenzung. Bei 14:14 wird so lange weitergespielt, bis eine Mannschaft 2 Punkte Vorsprung hat.


Alte Zählweise (wird auf Hobby-Spielebene noch häufig angewandt)


Immer wenn einer Mannschaft die Aufgabe oder das Zurückspielen des Balles misslingt bzw. sie einen anderen Fehler begeht, gewinnt der Gegner den Spielzug mit einer der folgenden Auswirkungen:
- War der Gegner die aufgebende Mannschaft, gewinnt er einen Punkt und gibt weiter auf.
- War der Gegner die annehmende Mannschaft, gewinnt er das Aufgaberecht, ohne einen Punkt zu erzielen. (Aufgabewechsel).


Gewinner eines Satzes ist die Mannschaft , die als erste 15 Punkte mit einem Vorsprung von mindestens 2 Punkten erreicht. Im Falle von 14:14 wird das Spiel fortgesetzt, bis ein Vorsprung von 2 Punkten erreicht ist. Punktbegrenzung ist bei 17, bei 16:16 gewinnt die Mannschaft, die als erste 17 erreicht. Es gibt allerdings auch Spielklassen, die so lange spielen, bis 2 Punkte Abstand erreicht sind (also nicht bei 17 aufhören).



zu 6.4

Verspätung von Mannschaften (durch Wetterlage, Auto-Problemen usw.) werden in den Spielberichtsbogen eingetragen.


Ist eine Mannschaft 15 Minuten nach dem offiziellem Spielbeginn noch nicht erschienen, so kann der 1. Schiedsrichter auf Spielverlust entscheiden (0:3 Sätze, 0:75 Ballpunkte).
Sollte die Mannschaft dann doch noch erscheinen und der Gegner ist einverstanden, sollte der Schiedsrichter das Spiel nicht verhindern.
Ist der Gegner nicht einverstanden, kurz den Fall auf dem Spielberichtsbogen schildern.
(Die angegebene Wertung mit 0:3 Sätzen und 0:75 Ballpunkten bezieht sich auf die übliche Spielweise = 3 Gewinnsätze im Rally-Point-System.)



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zu Regel 7: Aufbau des Spiels

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zu 7.1

Der Gewinner der Auslosung kann zwischen Aufschlag, Annahme und Seite wählen.


Wählt er Aufgabe, hat der Verlierer der Auslosung die Annahme und kann die Seite wählen.
Wählt er Annahme, hat der Verlierer Aufgabe und kann noch die Seite wählen.
Wählt er die Seite, kann der Verlierer zwischen Aufgabe und Annahme wählen.



zu 7.2

Üblich ist 3 min. / 5 min. über die 4 und dann 3 min. / 5 min. über die 2. Danach über die 1 (Aufgaben) 1 min.



zu 7.3

In unteren Spielklassen sagt der 2. Schiedsrichter die Aufstellung seinem Schreiber an.



zu 7.5

Bei der aufgebenden Mannschaft muss der 1. Schiedsrichter die Positionen (das Laufspiel) beobachten. (dies wird oft vernachlässigt)


Bei der annehmenden Mannschaft beobachtet der 2. Schiedsrichter die Positionen der Spieler! Besonders das Laufspiel des Zuspielers ist wichtig, da der Zuspieler in den meisten Fällen laufen muss (z.B.: Als 1 an der 2 vorbei, als 4 an der 3 vorbei usw.).

Bei Spielerauswechslungen sollte sich der 2. Schiedsrichter angewöhnen, sich bei der wechselnden Mannschaft auf die Kreuzung der Außenlinie und der 3 m Linie zu stellen.


Diese Position hat viele Vorteile: Der Schiedsrichter sieht seinen Schreiber und erkennt, ob dieser die Situation "im Griff" hat; außerdem kann dann die Auswechslung auch nur in der dafür vorgesehenen Auswechselzone stattfinden.



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zu Regel 8: Spielsituationen

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zu 8.1

Anträge auf z.B. Auszeiten, Spielerwechsel usw. dürfen nur vor dem Anpfiff eines Spielzuges und nach Ende eines Spielzuges gestellt werden.



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zu Regel 9: Das Spielen des Balles

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zu 9.2.1

Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden, auch mit dem Fuß.


Nur bei der Aufgabe muss der Ball mit der Hand oder einem beliebigen Teil des Armes geschlagen werden.



zu 9.2.2

In der Abwehr und Annahme ist fast alles erlaubt (1. Aktion), der Schiedsrichter soll hier großzügig sein (auch Beach-Abwehr oder per Pritschen angenommene Bälle).


Beim Zuspiel muss der Ball "sauber" gespielt werden (2. Bälle kritisch beurteilen). Unsaubere Angriffsaktionen (z.B. Lob) sollen ebenfalls kritisch beurteilt werden.


Für alle Aktionen gilt: Ein geworfener Ball beinhaltet zwei Aktionen: Zuerst "gefangen" (kommt zur Ruhe) und dann erst "geworfen"!


Sinn dieser Regel ist es, die Abwehr zu stärken.



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zu Regel 10: Ball am Netz

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zu 10.1.1

Zum Überquerungssektor siehe Abb. 5



zu 10.1.2

Diese Aktion ist nur in großen Hallen zu beobachten, da in kleinen Hallen auf der einen Seite der 1. Schiedsrichter mit dem Kasten, auf dem er steht, im Weg ist und auf der anderen Seite der 2. Schiedsrichter und das Anschreiber-Pult.



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zu Regel 11: Spieler am Netz

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zu 11.1

Dieses ist die schwierigste Regel, weil die Meinung fast aller Spieler zum Thema "übergegriffen" unterschiedlich ist.


Übergegriffen ist:
- wenn der Block (auf gegnerischer Seite) das Spiel des Zuspielers zu seinem Angreifer stört;
- wenn der Block (auf gegnerischer Seite) den Ball gleichzeitig oder vor dem Angreifer berührt.


Kein übergegriffen liegt vor, wenn eine "schlechte" Annahme auf die Netzkante kommt und kein Zuspieler bzw Angreifer zur Stelle ist, dann kann (auf gegnerischer Seite) geblockt werden (nicht geschlagen).



zu 11.2.1

Der "gegnerische Raum unterhalb des Netzes" ist der Luftraum über dem gegnerischem Spielfeld.





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zu Regel 12: Aufschlag

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Zu 12.

Im Moment der Aufgabe (Ballberührung) ist es die Aufgabe des 2. Schiedsrichters, die Aufstellung der annehmenden Mannschaft zu kontrollieren.
Dies ist nicht möglich, wenn der 2 . Schiedsrichter zum aufschlagenden Spieler schaut !!


Der 1. Schiedsrichter muss sich vor der Freigabe der Aufgabe überzeugen, dass beide Mannschaften spielbereit sind.
Im Moment der Aufgabe hat er selbstverständlich die Aufstellung der angebenden Mannschaft zu beobachten und auch darauf zu achten, dass nicht der Libero aufgibt.
Außerdem muss der 1. Schiedsrichter darauf achten, dass der Aufgabespieler nicht übertritt (besonders bei Sprungangaben).



Zu 12.4.1

”Hochwerfen” und ”fallen lassen” bewirkt, dass die Aufgabe ausgeführt werden muss!
Prellen bzw. auftippen ist zugelassen, auch zufälliges aus der Hand gleiten - fallen ist erlaubt.


Die 8 Sekunden-Regel gilt nach wie vor! (Nach dem Pfiff langsam bis 8 zählen.)



Zu 12.4.5

Ein vor dem Anpfiff ausgeführter Aufschlag wird wiederholt!
Wichtig ist der Hinweis, auf den Pfiff zu warten. (Handzeichen: mit dem Zeigefinger auf die Pfeife deuten).


Bei Absicht ist auf Spielverzögerung zu entscheiden.



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zu Regel 13: Angriffsschlag

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Zu 13.1

Lob-Bälle sind streng zu beurteilen.


Gefangene und geworfene Bälle sind abzupfeifen!


Angriffsschläge können auch gefangen/geworfen sein, hierbei sollte aber nicht "nach Gehör" gepfiffen werden.


Ebenso kann ein Block "geworfen" sein.



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zu Regel 14: Block

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Zu 14.

Hinterspieler dürfen nicht blocken und auch nicht an einem Gruppenblock (der den Ball berührt) beteiligt sein.


Aufschläge dürfen generell nicht geblockt werden.


Angaben dürfen aber aus dem Hinterfeld direkt zurückgespielt werden (z.B. ”Angriffsschlag”).
Der Ball muss sich im Hinterfeld oder unterhalb der Netzkante befinden, es ist nicht der Absprung des Spielers ausschlaggebend.



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zu Regel 15: Reguläre Spielunterbrechungen

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Zu 15.3

Mögliche Auszeiten- / Wechsel-Reihenfolge:


Auszeit - Auszeit - Spielerwechsel
Spielerwechsel - Auszeit - Auszeit
Auszeit - Spielerwechsel - Auszeit


andere Reihenfolgen sind nicht erlaubt.


Der 2. Schiedsrichter muss die Mannschaft darauf hinweisen, wenn die 2. Auszeit genommen wurde.
Sehr gut ist es, wenn er generell die Anzahl der Auszeiten beider Mannschaften deutlich, für die Zuschauer erkennbar, anzeigt.


Handzeichen:
z.B.: linke Hand den Zeigefinger / rechte Hand Faust = links 1. Auszeit / rechts keine
linke Hand zwei Finger (Zeige + Mittel) / rechte Hand den Zeigefinger = links 2. Auszeit / rechts 1. Auszeit



Zu 15.4

Wichtig bei Auszeiten ist, dass die Mannschaften das Spielfeld verlassen und sich an ihrerer Mannschaftsbank aufhalten. Dann kann nicht zum taktischen Mittel ”Wasserflasche fallen lassen” gegriffen werden.



Zu 15.5

Während des Spielerwechsels sollte der 2. Schiedsrichter bei der wechselnden Mannschaft an der Seitenlinie in Höhe der Angriffslinie stehen.

  Diese Position hat viele Vorteile: Der Schiedsrichter sieht seinen Schreiber und erkennt, ob dieser die Situation "im Griff" hat; außerdem kann dann der Wechsel auch nur in der dafür vorgesehenen Wechselzone stattfinden.


Auf den 5. und 6. Wechsel hat er den Trainer hinzuweisen.

   

Zu 15.6

Wenn ein Trainer die 3. Auszeit beantragt, muss der 2. Schiedsrichter diese zurückweisen und den Trainer darauf hinweisen.
Sehr schlecht ist es deshalb, wenn der 1. Schiedsrichter Auszeiten pfeift. (Dies ist ausschließlich die Aufgabe des 2. Schiedsrichters.)



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zu Regel 16: Spielverzögerungen

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Zu 16.

Die Verwarnung wegen Verzögerung gilt für das ganze Spiel. Sie ist eine Mannschaftssanktion. Diese Verwarnung ist im Spielberichtsbogen unter der Rubrik Verwarnung einzutragen.


Neben dem offiziellen Handzeichen des DVV gibt es noch eine gute Möglichkeit, die der Österreichische Volleyball Verband vorsieht.


Anzeigemöglichkeit ÖVV: Erst ”erhobener Zeigefinger” als Verwarnung und dann mit diesem Zeigefinger auf die Uhr deuten, für die Verzögerung (Zeit).


Die zweite/weitere Verzögerung wird mit einer Bestrafung geahndet. Folge: Spielzugverlust (Gelbe Karte gegen die Uhr unter dem Unterarm halten). Auch dies muss im Spielberichtsbogen vermerkt werden.


Arten von Verzögerungen:


-

bei einem Spielerwechsel


-

Verlängerung von Auszeiten, wenn die Mannschaft aufgefordert wurde, das Spiel wieder aufzunehmen


-

Verlangen eines illegalen Spielerwechsels


-

Wiederholung eines unkorrekten Antrags im selben Spiel


-

durch einen Spieler während des Spiels


-

beim Seitenwechsel



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zu Regel 17: Spielunterbrechungen in Ausnahmefällen

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Zu 17.

Wenn sich ein Spieler verletzt, ist das Spiel sofort zu unterbrechen. Dem Verletzten kann nun Hilfe geleistet werden (erst auf dem Feld, wenn dies nötig ist und dann auf der Bank bzw. Fahrt ins Krankenhaus).


Der Spielzug ist danach zu wiederholen. Spielerauswechselungen (für den Verletzten) sind natürlich durchzuführen, auch wenn z.B. ”normalerweise” nicht mehr gewechselt werden kann. (Ausnahme–Wechsel)


Sollte die Mannschaft nur aus 6 Spielern bestehen und die Wiederherstellungszeit von offiziell 3 min. verstrichen ist (hier sollte großzügig auf die Uhr geschaut werden), ist die Mannschaft für unvollständig zu erklären (die bis dahin erzielten Punkte bleiben erhalten, aber Spielverlust).
Die Mannschaft ist ebenfalls für unvollständig zu erklären , wenn sie aus 6 Spielern + Libero besteht und sich ein Spieler verletzt.


Hinausgestellte bzw. disqualifizierte Spieler können nicht ausnahmsweise eingewechselt werden.
Ein verletzungsbedingt ausgewechselter Libero kann auch nicht mehr eingesetzt werden.


Generell muss eine Verletzung im Spielberichtsbogen eingetragen werden !!


Der 1. Schiedsrichter hat eine Fürsorgepflicht !!
Dies bedeutet, wenn ein Spieler sich plötzlich wieder ”topfit” fühlt und aufs Feld humpelt, bzw. ”schlecht aussieht” hat ihn der 1. Schiedsrichter nicht mehr mitspielen zu lassen.
Achtung: Haftungsfragen!



Zu 17.3

Wenn es zu unvorhergesehenen Unterbrechungen kommt, Ruhe bewahren. (z.B. Lichtausfall, es regnet durch, Wasserrohrbruch, randalierende Fans, usw.)


Lässt sich die Situation beseitigen ? Wenn ja, Spielzug wiederholen.
Wenn nicht, ist in unteren Spielklassen, wo 3 Mannschaften am Spieltag anwesend sind, längeres Warten als ca. 1 Stunde kaum zumutbar.
Problem im Spielberichtsbogen eintragen.


Der 1. Schiedsrichter entscheidet! Er soll ruhig und überlegt handeln!
(Leider kann ihm diese Entscheidung keiner abnehmen, er sollte sich aber nicht zu sehr beeinflussen lassen.)



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zu Regel 18: Pausen und Seitenwechsel

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Zu 18.1

Dieser Punkt ist besonders auf dem Spielberichtsbogen einzuhalten, da es sonst die sehr unbeliebten Strafgelder hagelt!


Hier ein paar Punkte, auf die die Staffelleiter achten:


-

Spielnummer laut Spielplan


-

Spielbeginn


-

Pause zwischen den Spielen (45 min.)


-

Vorgeschriebene Schiedsrichterlizenzen, mit dem Jahresstempel für die jeweilige Saison


-

alle Unterschriften


-

Spielberichtsbögen sind keine Malblöcke


-

Endergebnis ausfüllen


-

Punkte – Endstände einkreisen


-

Pause zwischen den Sätzen


-

usw.



Zu 18.2

Beim Seitenwechsel haben die Mannschaften das Spielfeld nach hinten raus zu verlassen und jeweils rechts am Spielfeld vorbei den Seitenwechsel zu vollziehen. (Das heißt, eine Mannschaft geht auf der Seite des 2. Schiedsrichters und die andere auf der Seite des 1. Schiedsrichters.)



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zu Regel 19: Der Libero

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Zu 19.

Bei der ersten Aufstellung (Spielberichtsbogen) steht der Libero noch nicht auf dem Platz. Erst wenn die Aufstellung überprüft ist und "losgespielt" werden könnte, kann der Libero eingewechselt werden (also noch vor dem ersten Spielzug).


Im Spielberichtsbogen sind die Liberos zwei Mal einzutragen! Einmal in der normalen Mannschaftsliste und dann noch einmal in den Spalten Liberos/Libero, hier auch mit der Spielerpassnummer!


Die Rechte des Liberos "im Spiel" sind im Regelheft ausreichend erläutert.


Der Libero kann nicht als Mannschaftskapitän agieren.



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zu Regel 20: Anforderungen an das Verhalten

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Zu 20.1

Die Spieler sollen die Regeln kennen!


Dieser Punkt sollte besonders durch die Trainer vermittelt werden. Dazu gehört auch, dass Spieler, Trainer und besonders andere Schiedsrichter die Entscheidungen der Schiedsrichter hinnehmen, ohne die üblichen Kommentare.



Zu 20.2

”Fair play” braucht eigentlich nicht kommentiert zu werden.


So wie ich behandelt werden möchte, so verhalte ich mich auch!



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zu Regel 21: Unkorrektes Verhalten und Sanktionen

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Zu 21.

Kategorien unkorrekten Verhaltens:


1.

Ungebührliches Verhalten



(Verstoß gegen Anstand oder Moral – verächtliche Äußerungen)


2.

Beleidigendes Verhalten


3.

Tätlichkeit




Sanktionen :


1.

Verwarnung



(Handzeichen: Erhobener Zeigefinger)


2.

Bestrafung



(Gelbe Karte)


3.

Hinausstellung, für den Satz



(Rote Karte)


4.

Disqualifikation



(Gelbe + Rote Karte, in einer Hand gezeigt)




Anmerkung:


Bestrafungen sind auf jeden Fall im Spielberichtsbogen einzutragen.


Hinausstellungen und Disqualifikationen sind auch im Spielberichtsbogen einzutragen und unter Bemerkungen kurz zu erläutern - dieses ist absolut wichtig, weil sonst die weiteren Schritte nicht eingeleitet werden können. Außerdem ist der Staffelleiter am selben Tag noch anzurufen!




Verhaltensweise des 1. Schiedsrichters:


-

Ruhe bewahren !


-

Mit dem Mannschaftsführer versuchen, die Situation zu klären.



Ist dies nicht möglich, Sanktionen verhängen!




Generell gilt, wenn das Schiedsgericht bedroht oder angegriffen wird: Disqualifikation!




Praxistipp:


Sich mit einem wasserfesten Stift die Sanktionen auf die ”Gelbe Karte” schreiben. (In einer Stress-Situation ist dann einfacher zu verfahren.)


Sich die Seite mit den Sanktionen im Regelheft durch einen ”Reiter” kenntlich machen!



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zu Regel 22: Das Schiedsgericht und Verfahrensweisen

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Zu 22.

Zu den Handzeichen:


Nach dem Pfiff des 1. Schiedsrichters hat dieser
1. die Mannschaft, die als nächstes aufschlagen wird;
2. die Art des Fehlers;
und wenn nötig
3. den Spieler, der den Fehler begangen hat;
zu zeigen.


Nach dem Pfiff des 2. Schiedsrichters (pfeift nur Fehler, die in seinem Zuständigkeitsbereich liegen) und nur wenn er gepfiffen hat:
1. die Art des Fehlers;
2. den Spieler, der den Fehler begangen hat;
3. die Mannschaft, die als nächstes aufschlagen wird.


Sonst hat der 2. Schiedsrichter zusammen (synchron) mit dem 1 . Schiedsrichter anzuzeigen. Dieses heißt, er zeigt zusammen und in der gleichen Reihenfolge die gleichen Zeichen wie der 1. Schiedsrichter an. Dies ist besonders für die Zusammenarbeit des 1. + 2. SR wichtig und natürlich für die Zuschauer.



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zu Regel 23: Erster Schiedsrichter

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Zu 23.1

Der Standort des 1. Schiedsrichters ist sehr wichtig für den optimalen Blickwinkel. Der Kasten auf dem er im Regelfall steht, sollte fest stehen und so hoch sein, dass der 1. Schiedsrichter ca. 50 cm über der Netzkante seine Augenhöhe / Sichthöhe hat.



Zu 23.2

Der 1. Schiedsrichter trägt die Verantwortung.


Er hat während des Spieles die Entscheidungsbefugnis über fast alles.
Er muss sich mit dem Regelwerk gut auskennen und danach handeln.
Für Dinge, die nicht im Regelwerk stehen, sollte das Schiedsgericht aufgrund seiner Erfahrung und seines Einfühlungsvermögens mit Fingerspitzengefühl entscheiden.




Aufgaben des 1. Schiedsrichters:


1.

Prüfe: Netz, Antennen, Pfosten, Spielfeld, Schiedsrichter–Kasten, Anschreiberpult usw.


2.

Spielball


3.

Überwachung des Einspielens


4.

Spielerkleidung, Schmuck usw. (Piercings)


5.

Absprache 1. + 2. Schiedsrichter


6.

Auslosung, Kapitäne Spielberichtsbogen kontrollieren und unterschreiben lassen (Trainer auch)


7.

- Spiel -


8.

Besondere Vorkommnisse im Spielberichtsbogen eintragen


9.

Spielberichtsbogen prüfen


10.

Mannschaftskapitäne unterschreiben lassen


11.

selbst Spielberichtsbogen und Nachweisbogen abzeichnen.



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zu Regel 24: Zweiter Schiedsrichter

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Zu 24.1

Der 2. Schiedsrichter übt seine Aufgaben in der ”Auswechselzone” gegenüber dem 1. Schiedsrichter aus.
In dieser ”Auswechselzone” befindet sich nur der 2. Schiedsrichter und natürlich Spieler, die ausgewechselt werden, nicht aber der ”coachende” Trainer.



Zu 24.2

Die Aufgaben des 2. Schiedsrichters sind weit aufwendiger und schwieriger als die des1. Schiedsrichters !


Der 2. Schiedsrichter muss :


-

die Arbeit des Schreibers überprüfen,


-

die Trainer ”im Auge” behalten (Auszeiten, Wechsel),


-

den Libero überwachen,


-

die Ersatzspieler auf der Bank bzw. Aufwärmfläche überwachen,


-

Spielerwechsel / Auszeiten durchführen (Anzahl usw.),


-

Positionsfehler bei der annehmenden Mannschaft erkennen / pfeifen,


-

Hinterspieler Block pfeifen / Hinterspieler Angriff pfeifen,


-

Netzfehler pfeifen / Antennenberührungen pfeifen,


-

Eindringen in die gegnerische Hälfte pfeifen,


-

Ballkontakte mit dem Boden / Decke, die der 1. Schiedsrichter nicht sehen kann, pfeifen,


-

Fehler anzeigen, die der 1. Schiedsrichter nicht gesehen hat, aber nicht pfeifen (auf keinen Fall darauf beharren, sondern Handzeichen sofort zurückziehen, wenn der 1. nicht reagiert),


-

zusätzlich muss er vor dem Spiel Netzhöhe, Bälle, Pässe, usw. kontrollieren


-

und vieles mehr!


Na, reicht das?


Darum ist es ”voll daneben”, wenn man den 2. Schiedsrichter auf dem Schreibertisch sitzen oder am Pfosten lehnend sieht, wie er das Spiel verschläft.



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Generelles zur Zusammenarbeit 1.+2. Schiedsrichter

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Das Schiedsgericht soll ein Spiel begleiten und nicht im Mittelpunkt stehen, denn die Akteure sollen und wollen Spass am Spiel haben !!


Das Schiedsgericht lässt keine, ich betone, keine Diskussion über Entscheidungen zu! Nur die Mannschaftskapitäne dürfen um Erläuterung der Regeln bitten (freundlich).


Das Schiedsgericht soll harmonieren, d.h. sich vor dem Spiel besprechen und im Spiel sich ergänzen!
Nach dem Spiel sollten sich 1. + 2. noch einmal kurz, unter 4 Augen, über ihre Leistung austauschen.


Zur Praxis im Spiel:


Bei einem Angriff lehnt sich der 1. Schiedsrichter auf die Seite der angreifenden Mannschaft und der 2. Schiedsrichter schaut auf der Seite der blockenden Mannschaft. Damit haben beide den optimalen Blickwinkel, um eventuell auftretende Fehler besser zu sehen.



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Spielerpass-Kontrolle

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Pass-Vorderseite (die Seite, auf der das Foto ist):


-

Ist das Foto abgestempelt?


-

Rechts neben dem Foto ist die Passnummer und die Eintragung (Vermerk), bis wann der Pass gültig ist.


-

Ist der Pass unterschrieben?




Bei: Spielberechtigung für Verein


-

Ist der Verein, für den der Spieler gemeldet ist, eingetragen?
(muss der Verein sein, für den er spielt. Spieler aus fremden Vereinen sind nicht zugelassen.)


-

Neben dem Vereinseintrag muss der Eintrag der LandesPassstelle sein (Stempel und Unterschrift); direkt darunter steht, ab wann der Spieler spielberechtigt ist.




Pass–Rückseite:


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Hier ist das Spieljahr (Saison) eingetragen (z.B. 08/09),


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die Klasse, für die der Spieler gemeldet wurde (z.B. BK 2)


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Unterschrift des Staffelleiters




Höherspielen:


Wenn ein Spieler aus einer unteren Leistungsklasse in einer höheren mitspielt (nur wenn er tatsächlich eingesetzt wurde), ist dies vom 1. Schiedsrichter im Spielerpass und auf dem Spielberichtsbogen einzutragen.




Anmerkungen:


1.

Bei Spieltagen (mit 3 Mannschaften) gilt das Höherspielen für den Spieltag, soll heißen, der Spieler kann also an dem Tag an 2 Spielen teilnehmen, ohne sich ”festzuspielen” (es wird nur einmal in den Pass eingetragen).


2.

Höherspielen ist in den ersten beiden Spielen einer Mannschaft der neuen Saison nicht gestattet.



Ausnahme: In Niedersachsen ist das Höherspielen nur am ersten Spieltag einer Mannschaft verboten (unabhängig davon, ob diese Mannschaft am 1. Spieltag ein oder zwei Spiele zu absolvieren hat). Diese Regelung gilt auch in der Oberliga Niedersachsen/Bremen, nicht jedoch in der Regionalliga!




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Pokalspiele

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1.

Spielberechtigung:



Es sind gültige Spielerpässe mit Staffelleitervermerk vorzulegen. Der Einsatz von Spielern, deren Spielerpass nicht vorliegt, ist nicht zulässig (Personalausweis o.ä. reicht nicht!). Sollte eine Mannschaft doch jemanden ohne Spielerpass einsetzen, ist das Spiel mit 0:3 Sätzen und 0:75 Ballpunkten als verloren zu werten.





2.

Einsatz von Spielern aus unteren Spielklassen:



Ist unbeschränkt möglich, ohne dass dies im Spielerpass eingetragen wird !!! Es können also beliebig viele Spieler aus unteren Spielklassen eingesetzt werden.



Der Einsatz von Spielern aus höheren Spielklassen ist verboten!





3.

Schiedsrichtereinsatz:



Es müssen die Lizenzen vorliegen, die die Mannschaft in den Punktspielen vorlegen muss.





4.

Spielberichtsbögen:



Sind vom Ausrichter binnen 3 Tagen an die entsprechende Stelle zu schicken.
(Die Ergebnisse sind natürlich auch am gleichen Tag der Meldestelle telefonisch zu melden.)




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Relegationsspiele

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1.

Spielberechtigung:



Es sind gültige Spielerpässe mit Staffelleitervermerk vorzulegen. Der Einsatz von Spielern, deren Spielerpass nicht vorliegt, ist nicht zulässig (Personalausweis o.ä. reicht nicht!). Sollte eine Mannschaft doch jemanden ohne Spielerpass einsetzen, ist das Spiel mit 0:3 Sätzen und 0:75 Ballpunkten als verloren zu werten.





2.

Einsatz von Spielern aus unteren Spielklassen:



Ist unbeschränkt möglich, muss im Spielerpass und auf dem Spielberichtsbogen vermerkt werden!



Höherspielen gilt für den Spieltag, der Spieler kann also an dem Tag auch an 2 Spielen teilnehmen, ohne sich ”festzuspielen” (es wird nur einmal im Pass eingetragen).





3.

Schiedsrichtereinsatz:



Es müssen die Lizenzen vorliegen, die die Mannschaft in den Punktspielen vorlegen muss.





4.

Spielberichtsbogen:



Sind vom Ausrichter binnen 3 Tagen an die entsprechende Stelle zu schicken.
(Die Ergebnisse sind natürlich auch am gleichen Tag der Meldestelle telefonisch zu melden.)




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