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NVV-Verbandstag
entscheidet: |
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(von Klaus Naretz, 29.5.99) |
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Auf dem mit Spannung erwarteten NVV-Verbandstag am 29.5.99 in Wolfenbüttel beschlossen die Delegierten, zur neuen Saison die neuen Internationalen Spielregeln einschließlich der umstrittenen neuen Zählweise einzuführen. |
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In der leidenschaftlich, aber stets sachlich geführten Diskussion wurde deutlich, daß bei den Delegierten vor allem die überfallartige Einführung der neuen Zählweise durch die FIVB sowie deren fragwürdige Begründung (ist gut wegen Medien, Zuschauern, Sponsoren - Spielerinteressen zählen nicht) auf Unmut und Unverständnis stößt. So wurde das NVV-Präsidium beauftragt, beim DVV einen Antrag auf Wiedereinführung der alten Zählweise im gesamten Bundesgebiet zu stellen. |
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Heftig kritisiert wurde die fehlende Gegenwehr des DVV bei der Einführung der neuen Zählweise - für die Zukunft wünschten sich die Delegierten hier etwas mehr Selbstvertrauen und den Mut, sich zu einer eigenen Position zu bekennen, auch wenn der DVV dann vielleicht beim Volleyball-Napoleon Accosta in Ungnade fallen sollte. |
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Trotz aller Verärgerung über die FIVB und die neue Zählweise stimmte der Verbandstag den insgesamt vier Anträgen auf Beibehaltung der alten Zählweise nicht zu, um Niedersachsen nicht zu einer Regel-Insel werden zu lassen. Es wurden nicht nur Nachteile für die Mannschaften befürchtet, die an überregionalen Veranstaltungen teilnehmen. Eine mögliche Diskrepanz zwischen Volleyball im Schulsport (nach den neuen Regeln laut KuMi-Beschluß) und Volleyball im Vereinssport in Niedersachsen wurde als schädlich für die weitere Entwicklung der Sportart Volleyball in Niedersachsen angesehen. |