Freizeitsport-Trainerausbildung (FSTA)
 

Die in 2015 und 2016 durchgeführten Regionalkonferenzen zum Freizeitsport machten deutlich, dass sich ein großer Teil der Freizeitvolleyballer im Nordwestdeutschen Volleyball-Verband ein spezielles Ausbildungsangebot für Trainer und Übungsleiter im Freizeitbereich wünschen. Daraufhin wurde ein „freizeittaugliches“ Ausbildungsangebot entwickelt, das dem Wesen des Freizeitvolleyballs entspricht und auf die Bedürfnisse der aktiven Spieler und Trainer abgestimmt ist.

Um eine gewisse Flexibilität zu halten, orientiert sich die Freizeitsport-Trainerausbildung (kurz: FSTA) am Baukastenprinzip. Einzelne Bausteine umfassen 4 LE bzw. drei Zeitstunden. Bausteine können beliebig kombiniert und zu beliebigen Zeiten durchgeführt werden (zum Beispiel als reine Abendveranstaltung oder als Veranstaltung über ein ganzes Wochenende mit 3-4 Bausteinen).


Bausteine

Einzelne Bausteine orientieren sich jeweils an einem der Technikkomplexe Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff oder Block- und Feldabwehr. Zu jeder der Techniken gibt es drei Leistungsstufen, angefangen bei beispielsweise „Aufschlag 1“ und endend bei „Aufschlag 3“. Pro Baustein werden eine methodische Übungsreihe zum Technikkomplex und Übungsbeispiele vorgestellt. Durchgehend begleitendes Thema ist der Umgang mit großen und heterogenen Trainingsgruppen.

Ergänzend zu den Technik-Bausteinen werden die Bausteine „Besser Pfeifen“, „Soziale Aspekte“ und „Verschiedene Spielsysteme“ angeboten.


Organisation und Zuständigkeiten

Um die Basis der aktiven Freizeitvolleyballer zu erreichen und zielgruppenorientierte Veranstaltungen durchführen zu können, arbeiten der NWVV und die Regionen des NWVV eng zusammen.

Die Aufgabe des Verbandes liegt in der Implementierung der FSTA, der inhaltlichen Ausgestaltung und Vorbereitung, und in der Bereitstellung eines Referenten. Für die Ausrichtung (Sporthalle, Verpflegung, Materialien etc.) und Ausschreibung ist der Freizeitsportwart (oder eine andere Person) der Region verantwortlich.


Finanzen

Die ausrichtende Region bucht und bezahlt einen Referenten zum Festpreis (150€ pro Baustein) beim NWVV, der Verband stellt den Referenteneinsatz sicher. Die Einnahmen aus Teilnehmergebühren verbleiben in der Region. Die Empfehlung liegt bei 15-20€ für Mitglieder im NWVV und 30-40€ für nicht-Verbandzugehörige (pro Baustein). 


Lizenzausstellung

Generell gilt: Teilnehmer, die pro Technikkomplex zwei Bausteine absolviert haben, erlangen eine (inoffizielle) Freizeitsport-Trainerlizenz. Die Bausteine „Besser Pfeifen“, „Soziale Aspekte“ und „Verschiedene Spielsysteme“ können als Joker eingesetzt werden. Wer anschließend in die C-Trainer Breitensport – Ausbildung einsteigen will, muss zusätzlich nach Erlangen der Freizeitsport-Trainerlizenz den Trainer-MOOC (eine online-Fortbildung zum Technikvermittlungsmodell des NWVV) absolvieren und kann so den Grundlehrgang (drei Ausbildungswochenenden) angerechnet bekommen.

Für das Ermöglichen einer Gesamtkoordination der einzeln durchgeführten Bausteine lässt der Ausrichter während einer Veranstaltung eine Teilnehmerliste ausfüllen und lässt sie anschließend der Geschäftsstelle des NWVV zukommen. Unter anderem sollen auch Angaben dazu gemacht werden, ob man an weiteren Bausteinen (und ggf. am Erlangen der Freizeitsport-Trainerlizenz) interessiert ist und in einen Mailverteiler aufgenommen werden möchte, der über weitere Termine informiert.

Alle Termine werden auf der Homepage des NWVV veröffentlicht.


Skript und Inhalte

Jedem Teilnehmer wird ein Teil-Skript pro besuchten Baustein ausgehändigt. Als Grundlage dient das Grundlehrgangsskript des NWVV.


Interesse geweckt?

Du interessierst dich für die Teilnahme an einem Baustein der Freizeitsport-Trainerausbildung?

Du könntest es dir vorstellen, zusammen mit dem NWVV und deiner Region einen Lehrgang bei dir im Verein auszurichten?

Du bist ein erfahrener Freizeitvolleyball-Trainer und möchtest dein Wissen an andere als Referent weitergeben?


Melde dich bei Franziska! (Referentin für Freizeitsport, f.sonnenberg@nwvv.de)



 

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